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Familie Pozzi

Gartenbau Pozzi

Marktwagen

Pozzi

In den Bergen der Emilia Romagna träumte der kleine Marco zwischen den Schafen, die er hüten musste, davon, die bunte Bergwiese in einen wunderschönen Garten zu verwandeln.

Marco Pozzi kam 1924 in dieser Gegend auf die Welt, sein Vater ging, um seine Familie ernähren zu können, kurz darauf nach Südtirol. Marco, seine vier Geschwister und seine Mama folgten ihm 1927 und lebten fortan in Labers auf einem Bauernhof.

Marco hielt seinem Traum fest. Nach der Schule machte er seine Lehre zum Gärtner, schloss diese 1941 mit dem Diploms ab und bekam die Chance, in der Kurgärtnerei von Meran zu arbeiten. Er verdiente nicht viel und übernahm immer wieder Aufgaben in Privathäusern, um seine Familie unterstützen zu können.

1945 heiratete Marco Angelina. Sie gründeten eine eigene Familie. Die Zeiten waren hart, aber sein Fleiss und sein Wille waren ungebrochen. Marcos Fingerspitzengefühl, sein großes Interesse und sein Können sprachen sich herum Er bekam die Chance, halbtags bei einer Familie in Obermais und am Nachmittag im Grandhotel Bristol in Meran arbeiten zu können. Daneben übertrug man ihm immer wieder Aufgaben als Landschaftsgärtner in Meran. Einige Villen in Meran und Umgebung trugen lange Zeit allein seine Handschrift.

1957 macht sich Marco Pozzi in Meran selbständig, begann klein in der Manzonistrasse, wechselt dann nahe des Krankenhauses in die Franziskusstrasse und eröffnet 1964 am Rennweg sein Geschäft, in welchem dann schon die noch sehr junge Tochter Marta stand. Sie war, genau wie ihr Vater, ehrgeizig und der Laden ihr ganzer Stolz. Die Grundstücke waren jeweils gepachtet und wichen 1967 dem einsetzenden Bauboom.

1967 fand Marco Pozzi inmitten von Obstbäumen vor Naturns das Grundstück, wo sich die Gärtnerei noch heute befindet. Ganz klein, bescheiden begann die Familie Pozzi auf nun eigenem Grund mit einem Glas-Treibhaus von Neuem.

1974 wurde das Geschäft in Meran aufgegeben.
Die Gärtnerei in Naturns wurde vergrößert. Gearbeitet wurde mit Hilfe der Ehefrau, den Kindern wenigen Arbeitern. Weitere Glas-Treibhäuser entstanden. Zu der Zeit damals gab es im Vinschgau nur ein Blumengeschäft in Naturns und eines in Schlanders. – Es war der Grundstein für fixe Wurzeln im Vinschgau.

Die Gärtnerei Pozzi fuhr auch zu allen Wochenmärkten, hier gab es neben „Pozzi“ nur ganz wenige zu der Zeit, man war fast allein, fuhr mit dem Oldtimer „Giardinetta“ herum.

Heute ist die Gärtnerei ein Treffpunkt, sowie eine Oase der Erholung für viele Besucher geworden. Sie ist die Grösste und älteste Gärtnerei im Vinschgau. Hier kann man noch Heutzutage , die Entwicklung der Gartenbautechnik im Laufe der Jahrzehnte, auf unseren Firmengelände besichtigen.